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FC Hepberg - TSVO 1:1

„Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß“. Der Spruch von Andreas Brehme trifft seit Wochen ganz genau die Situation der Haunstädter. Man fragt sich schon was noch alles über die Mannschaft hereinbrechen kann. Spielerische Krise, kein Glück, Verletztenmisere und jede Menge Pech. Schlimmer dachte man, kann es eigentlich nicht kommen. Beim Unentschieden in Hepberg zeigte sich aber das erste Mal wieder ein kleiner Hoffnungsschimmer am Horizont.

Recht rasant begann die Partie gegen Hepberg. Bereits in der dritten Minute passt Michael Kloiber in den Lauf von Dominik Baumeister, dieser ist frei durch, sein Schuss jedoch zu schwach. Eine Minute später kommt der Ball von links in den Hepberger Strafraum, von der Hand eines Verteidigers prallt der Ball zu Kloiber aber auch hinter dessen Schuss ist zu wenig Druck. Wieder nur wenige Minuten später haben die Hausherren die Riesenchance zur Führung. Nachdem ein FC-Angreifer bereits TSV-Keeper Kevin Krüger um kurvt hat und Richtung leeres Tor schießt, kratzt Lukas Bellinghausen das Leder gerade noch von der Linie. In der 10. Minute kam dann mal wieder der Brehme Spruch zum tragen. Ein Freistoß der Gastgeber aus 25 Metern, wird von der Mauer so abgefälscht, dass er unhaltbar für Krüger ins Tor fällt. In der 28.Minute gab es nach einem Angriff über links eine weitere 100 %ige Torchance für die Hepberger. Völlig frei kommt ein Stürmer zum Schuss, Krüger wehrt aber per Fußabwehr ab.

Im zweiten Spielabschnitt hatten dann die Haunstädter den böigen Wind im Rücken. Fußball gespielt wurde aber so gut wie gar nicht mehr. Die Hausherren beschränkten sich darauf den knappen Vorsprung zu verteidigen und den Haunstädtern fehlte die Durchschlagskraft. Zudem war die Partie ständig unterbrochen. Alle zwei Minuten gab es eine Unterbrechung, der Unparteiische verteilte eine Unzahl an gelben Karten und es wurde mehr debattiert als Fußball gespielt. Insgesamt zeigte der Unparteiische alleine in der zweiten Halbzeit sieben gelbe Karten. Die Oberhaunstädter versuchten zwar alles um den Ausgleich zu erzielen große Torchancen konnten sie sich aber nicht herausspielen. Erst in der 70.Minute wurde es wieder gefährlich. Yannik Zühlke passte von der Grundlinie auf Ferdinand Hofweber, dessen Kopfball lenkte der FC-Keeper über das Tor. Danach versuchten die Hausherren weiter die Partie mit viel Zeitspiel über die Zeit zu retten. So verwunderte es nicht, dass der Schiedsrichter fünf Minuten Nachspielzeit anzeigte. Auch in der Extrazeit gab es wieder viele Unterbrechungen und eine rote Karte für die Hepberger, so dass erneut nachgespielt werden musste. Nachdem der Unparteiische noch eine Minute anzeigte, wechselte TSV-Trainer Fries noch Maximilian Kopold ein. Ehrlich gesagt, fragten sich viele Zuschauer was das noch bringen soll. Aber ausgerechnet Kopold war es dann, der einen Schuss von Michael Müller, in der letzten Sekunde mit seiner einzigen Ballberührung ins Tor zum 1:1 abfälschte. Danach war Schluss. Somit hatten die Haunstädter das erste Mal in dieser Saison, dass Fußballglück auf ihrer Seite.

TSV Lenting - TSVO II 1:0

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