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TSV Gaimersheim - TSVO 1:0

Wieder spielten die Haunstädter gegen eine Mannschaft die noch um den Aufstieg mitspielen und wieder kassierte man eine knappe Niederlage. Zudem trat man beim Angstgegner in Gaimersheim an, gegen den man in der Fremde seit 7 Jahren nicht mehr gewinnen konnte. Dabei zeigte sich erneut das große Manko des TSVO in dieser Saison – im Angriff ist man einfach zu harmlos. Mit erst 35 erzielten Treffern, stellen die Haunstädter die drittschlechteste Offensive der Liga und so war auch beim Tabellenzweiten nichts zu holen.

Dabei gab es zu Beginn der Partie einige Torchancen auf Seite der Haunstädter. So in der fünften Minute als Philipp Hammerschmid in eine Rückgabe sprintet, dann aber übers Tor schießt. Nur eine Minute später landet eine Flanke von Tobias Maurer bei Dogan Tiryaki, dessen Schuss jedoch vom Torwart abgewehrt wird. Wenig später bietet sich Hammerschmid erneut eine Einschussmöglichkeit, seinen Schuss aus sieben Metern, kann der Gaimersheimer Keeper aber mit einer Faustabwehr entschärfen (12.). Ab der 15 Minute fabrizierte die TSVO-Defensive katastrophale Abspielfehler und ermöglichte so den Hausherren eine Torchance nach der anderen. Zunächst leistete sich Maximilian Kopold als letzter Mann einen Ballverlust, so dass ein Angreifer der Gaimersheimer alleine auf das Haunstädter-Tor läuft. Letztendlich kann aber TSVO-Torwart Kevin Krüger mit einer Fußabwehr den Rückstand verhindern. Wenig später folgt der nächste Fehlpass aus dem Mittelfeld der Haunstädter, wieder läuft ein Stürmer der Hausherren alleine auf Krüger zu, aber erneut bleibt Krüger der Sieger und kann den Patzer seiner Vorderleute ausbügeln (21). In der 29.Minute war es dann doch passiert. An einem weiten Ball der Gaimersheimer, „säbeln“ zunächst im Mittelfeld drei Oberhaunstädter vorbei, auch der aus dem Tor geeilte Krüger ist zu spät, so dass Ihring völlig freistehend ins leere Tor zum 1:0 einschieben kann. Fast im Gegenzug gelingt den Haunstädtern der Ausgleich. Nach einer Ecke von Kopold, kommt Yannik Zühlke zum Kopfball, dass Leder senkt sich hinter dem Keeper ins Tor, wird aber auf oder hinter der Linie geklärt. Nachdem es keine Intervention des Videoschiedsrichters gab, entschied der Unparteiische auf „kein Tor“.    

Nach Wiederanpfiff schleppte sich die Partie so dahin. Die Hausherren waren nur noch damit beschäftigt den knappen Vorsprung zu verteidigen und den Haunstädtern fehlte die Durchschlagskraft in der Offensive. So dauerte es bis zur 63.Minute ehe es wieder Nennenswertes zu berichten gab. Michael Kloiber bringt den Ball von der Grundlinie zurück auf Johann Korjakin, dessen Schuss aber überm Tor landet. Danach folgten erst mal wieder viele Fehlpässe und Leerlauf im Spiel der Haunstädter. In der 74.Minute geht ein Schuss von Christoph Ampferl aus 17 Metern knapp am langen Pfosten vorbei. In den Schlussminuten ziehen sich die Gaimersheimer immer weiter in die eigene Hälfte zurück und versuchen das Ergebnis über die Zeit zu retten. Sieben Minuten vor dem Ende wehrt der Torwart einen Freistoß von Kopold ab, der Ball gelangt über Umwege zu Tiryaki, dessen Distanzschuss aber erneut knapp am Tor vorbei geht. So bleibt es bei der knappen 0:1-Niederlage, wodurch der TSVO rechnerisch immer noch einen Punkt benötigt um nicht noch in die Relegation abzurutschen.

TSV Gaimersheim II - TSVO II 3:1
Tor: Florian Gößl

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